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Montessori Pädagogik

 

https://youtu.be/UK7QFFEJkMk

 

„Hilf mir, es selbst zu tun“

 

Dieser Ausspruch eines Kindes wurde zum Motto der Montessori-Pädagogik. Die entscheidende Person in der Montessori-Pädagogik ist nicht der Pädagoge, der das Kind erzieht, sondern das Kind, das sich selbst aufbaut, das sich aus Abhängigkeit befreien und zu Selbstständigkeit gelangen will. Hauptaufgabe der Pädagogik allerdings ist es, die dafür nötige Hilfe bereitzustellen. Die Montessori-Pädagogik sieht das Kind nicht als hilfloses Wesen voller Mängel. Im Gegenteil, Maria Montessori bezeichnet das Kind als „Baumeister des Menschen“. Es wird von Wünschen, Neugier und Interesse angetrieben. Es will lernen und will groß und unabhängig werden. Kaum kann es sprechen, setzt es den Erwachsenen sein „Will selber!“ entgegen. So, wie es seinen Körper und seine Organe selbst aufbaut, so baut es auch seinen Geist selbst auf. Der Erwachsene kann weder die körperliche noch die geistige Entwicklung des Kindes erzeugen. Er kann sie höchstens in begrenztem Maße fördern oder behindern.