All die guten Gaben...

All die guten Gaben...

Was bei uns in der grünen Gruppe I grad so los ist? An einer (meiner Meinung nach) sehr gelungenen Aktion möchte ich euch gern teilhaben lassen.

Selten trifft man gestresstere Menschen, als beim Kaufen von Geschenken. Sie hetzen durch die Läden und vorbei an den Schaufenstern, um zum Fest nur nicht mit leeren Händen dazustehen. Man könnte meinen, das Schenken verkomme manchmal zur Last und zur Verpflichtung.

Ich kann euch alle beruhigen – es gibt eine wunderbare Lösung, damit die Adventszeit auch ruhig und besinnlich ist und nicht getrieben vom Konsum! Momentan läuft bei uns in Grün I die Aktion „BeGABungEN teilen“. Etwas sehr Wertvolles was wir haben ist unsere Zeit. Anstatt zu grübeln und umherzuhetzen, können wir dieses wertvolle Gut anders nutzen! Wir teilen einfach das, worin wir begabt sind, also was wir gut können. Damit beschenken wir uns gegenseitig. Auf Karten sollten die Schüler ihre Begabung, die sie gerne an andere weitergeben bzw. wofür sie jemanden begeistern wollen, schreiben.
Nicht ganz so einfach, wie man im ersten Moment denkt, denn: „Wofür bin ich begabt? Was kann ich denn gut?“ Spontan verhielt es sich eher so, dass die meisten nicht auf Anhieb sagen konnten, was man gut kann. „Ich kann eigentlich mm… weiß nicht..“ . Viele Schüler waren sich ihrer Begabungen nicht bewusst oder sie trauten sich nicht so recht diese auszusprechen.

Aber nach und nach traten die Talente ans Licht! Hilfreich war dabei das Gespräch mit Freunden, denen sofort etwas einfiel. Nicht zu fassen: Andere kennen mich manchmal besser als ich mich selbst! Es entstand ein bunter Blumenstrauß von Aktionen mit denen die Gruppe beschenkt wurde.
Ich war z.B. wirklich überwältigt von der Marzipan- und von der Oreotorte, die zwei Schülerinnen gemacht hatten. Die angefutterten Kalorien konnten beim Taekwondo oder beim Krafttraining, beides von Schülern unserer Gruppe angeboten,  in Muskelmasse umgesetzt. Ob man danach zeichnete, tanzte, sang, musizierte, bastelte oder scoubidoute (gibt es das Verb?) blieb jedem selbst überlassen.
Ist es nicht erstaunlich wie viel Tolles man sich schenken kann? Wie spaßig das ist und wie gut das doch tut, sich selbst und andere dadurch ein kleines Stückchen mehr kennen zu lernen.

Viel Spaß beim Zeitverschenken
wünscht Lernbegleiterin I.