Montessori-Kinder - echt und virtuell

Montessori-Kinder - echt und virtuell

Auf dem Schulgelände dürfen sie keine Handys, weder I- noch Smartphones, Tablets noch eBook-Reader benutzen. Und wie Kinder an anderen Schulen auch, sind unsere von dieser Regelung ebenfalls nicht überzeugt und schon gar nicht begeistert. Auf dem Schulgelände ist die Einschränkung absolut sinnvoll.

Wir hier an der Peripherie, rund 20 Kilometer entfernt von der Schule, sind froh, dass es Mobile und andere Geräte inklusive Skype, Hangout und Co gibt. Das ermöglicht unseren Kindern sich täglich mit Freundinnen und Freunden zu treffen, wenigstens im virtuellen Raum, wenn eine Verabredung IRL (in real life) nicht möglich ist.

Während sich unsere Große mit ihrer Freundin unterhält und sie sich gegenseitig aus ihren Lieblingsbüchern vorlesen oder sich Musik vorspielen, von CD oder persönlich am Klavier, spielt unser Sohn gerne Computerspiele und tauscht sich währenddessen mit seinen Freundinnen und Freunden über die besten Spielzüge aus.

Ich konnte übrigens feststellen, dass wir innerhalb unserer Schule nicht allein da stehen mit der Affinität zu Mobilen Geräten, Spielkonsolen und mobilen Konsolen. Und ja: Zunehmend verbreitet sich die Nutzung mobiler Geräte beziehungsweise die Vernetzung unserer Kinder untereinander über diverse Internetkanäle.

Mich würde sehr interessieren, wie Ihr den Gebrauch der mobilen Geräte, Spielkonsolen und des guten alten Fernsehers in der Freizeit Eurer Kinder einordnet, beschränkt oder erlaubt.

Schreibt ein paar Zeilen zu dem Thema und sendet sie bitte an mich zur „Auswertung“ (miawell(at)gmx.de). Wenn ich ausreichend Meinungen erhalte, fasse ich diese zu einem Stimmungsbild zusammen, den Ihr hier nachlesen könnt.

Elke freut sich sicher über einen Text zu einem Thema, das Euch bewegt, den sie hier im Blog veröffentlichen kann. Sendet einen Beitrag an elke.klingenberg(at)montessori-muehlheim.de

Mirjana, Mutter von Alissa und Daniel

 

Mit dem Z1 nahm alles seinen Anfang - hier eine Detailabbildung; als erster Computer/Rechner gilt allerdings der Z3, dieser wog 300 kg und besaß einen 200 Byte Arbeitsspeicher. Erbaut von Konrad Zuse 1941